Pädagogik
Der Kern unserer pädagogischen Aufgaben:
Wachstum fördern. Mit all seinen Facetten.

Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit. Jedes Kind bringt einen „Rucksack“ an Möglichkeiten, Ideen und Erfahrungen mit. In unseren Kindertagesstätten wollen wir diese Ressourcen „auspacken“ und weiterentwickeln.

Den uns anvertrauten Kindern stärken wir den Rücken bei allem, was sie aus eigenem Antrieb tun und entdecken wollen. Erziehung und Bildung sehen wir insbesondere in der frühkindlichen Phase als Erfahrungslernen und Entwicklungsprozess.

In diesem Erfahrungs- und Entwicklungsprozess wollen wir die Kinder

Kinder wollen wachsen: Wir unterstützen und fördern dieses Wachstum.

Unsere Arbeitsansätze und Ziele:
Erfahrungen ermöglichen, Selbstbewusstsein stärken.

Vertrauen und Geborgenheit

Für Kinder ist die Erfahrung von Vertrauen und Geborgenheit („Urvertrauen erleben“ - ERICKSON) entscheidend für ihre Persönlichkeitsentwicklung. Auf Vertrauen und Geborgenheit bauen Kinder Kontakte zu anderen auf, ordnen ihre Lebenswelt und öffnen sich für neue Erfahrungsräume.

Den Kindern Vertrauen und Geborgenheit zu geben – das ist Grundlage in der Arbeit bei KinderHut®: Wenn wir mit den uns anvertrauten Kindern - und den Eltern! - eine Vertrauensgrundlage haben, können wir auch schwierige Entwicklungs-Situationen gemeinsam meistern.

Nach Oben

Selbstwertgefühl – Selbstbewusstsein
Für das Kind steht im Vordergrund, die eigenen Möglichkeiten im Kontakt mit der Umwelt zu entdecken, sich selbst auszuprobieren. Ein Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist es, diesen Prozess der Ich-Findung zu unterstützen und Individualität, Originalität und Kreativität zu bestärken.

In einer ganzheitlichen Persönlichkeitserziehung entwickelt sich ein grundlegend positives Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Wenn ein Kind sich bejaht fühlt, wird es seine eigenen menschlichen Grundfähigkeiten entfalten – zuhören zu können, mitzufühlen, zu staunen und sich zu freuen, Grundneugier zu entwickeln, traurig zu sein, sich trösten zu lassen, anderen zu vertrauen, sich beschenken zu lassen, Konflikte zu lösen, Kompromisse zu akzeptieren und verzeihen zu können.

Dieser Prozess der Ich-Findung vollzieht sich vor allem in der Gruppe und im sozialen Umfeld des Kindes. In der Gemeinschaft mit anderen erfährt das Kind, dass wir im Leben aufeinander angewiesen sind.

Unsere Einrichtungen sind – mit der Familie – soziale Lern-Orte.

Nach Oben

Eigene Erfahrungen ermöglichen, Selbstständigkeit fördern

Kinder wollen wachsen. Sie streben danach, selbstständig zu sein. Sie wollen sich zum Beispiel selbst an- oder ausziehen, sich selbst ihr Essen nehmen und auch selbst entscheiden können, mit wem oder was sie spielen wollen.

In dem geschützten Rahmen der Kindertagesstätte sind sowohl das Spiel wie auch die Übungen des täglichen Lebens hervorragend geeignet, eigene und dem Kind angepasste Erfahrungen zu ermöglichen und zugleich seine Selbstständigkeit zu fördern.

Im Spiel kann das Kind eigene Bedürfnisse entdecken. Kinder lernen dabei auf vielfältige Art und Weise, zu experimentieren und Risiken einzugehen. Sie setzen sich mit anderen auseinander und bestimmen oder wechseln Rollen. Sie probieren das Erwachsenenleben aus, erfinden Alltagssituationen und ziehen hieraus Rückschlüsse auf ihr weiteres Verhalten.

Nach Oben

Schaffung von Lernanreizen zum eigenen Experimentieren

Mithilfe geeigneten und altersspezifischen Angeboten wollen wir Anreize zum Lernen schaffen. Wir helfen den Kindern dabei, sich Erfahrungsfelder zu erschließen. Wichtig sind dabei nicht nur jeweils geeignete Materialen und geeignete Interaktionen z.B. in der Gruppe: Wichtig ist auch eine sinnvolle Zeit-Struktur. In diesen Lernprozessen gilt es, den eigenen Rhythmus des Kindes zu erkennen. Kleine Kinder brauchen auch die Zeit, das Gelernte zu verarbeiten, es aus- und neu zu probieren und dadurch mehr und mehr Sicherheit zu gewinnen.

Nach Oben

Bewegungsfreude und Naturverbundenheit: Körpererfahrungen spielerisch erleben
Bewegung ist wichtig für die Entwicklung: Durch Bewegung lernen Kinder sich selbst und ihre körperlichen Fähigkeiten kennen. Sie erfahren Eigenarten der sie umgebenen Dinge. Sie erfahren physikalische Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten und nehmen Kontakt zu ihren Mitmenschen auf. Das beginnt bei der feinmotorischen Leistung z.B. „Ich ziehe meinen Socken an“ und hört längst nicht dabei auf, zu lernen, einen Ball zu fangen. Um sich gesund zu entwickeln, brauchen Kinder vielseitige, regelmäßige und tägliche Bewegungsanreize. Die Umwelt, in der Kinder heute aufwachsen, lässt meist wenig Spielraum für freies und selbstständiges räumliches Handeln.

Um die Wette durch den Kriechtunnel krabbeln, höhere Ebenen erklettern, mit dem Ball balancieren und ihn fangen - in der Kindertagesstätte bieten wir regelmäßig Bewegungsangebote und -anreize. Durch fachliche Anleitung werden die Kleinen in ihren motorischen Fertigkeiten gefordert und gefördert.

Nach Oben

Kinder erschließen sich ihre Welt durch Bewegung und - sich bewegen macht schlau!